Die Gartenhortensie – Hydrangea macrophylla

Die Gartenhortensie

Die Gartenhortensie ist eine der bekanntesten Pflanzen für den Schatten. Botanisch heisst sie Hydrangea macrophylla, was eine Anspielung auf ihre schönen, großen Blätter ist, die eigentlich in jedem Garten eine gute Figur machen und ein echter Hingucker sind. Dabei ist die Gartenhortensie ein sehr pflegeleichter Strauch, der einigermaßen anspruchslos ist und vor allem durch seine wunderschönen Blüten überzeugt:

Die Hortensie wächst als breitbuschiger Strauch, mit aufrechten, recht steif wirkenden Trieben und kann gut und gerne Wuchshöhen von mehr als 1,30 m erreichen. Das sommergrüne Laub ist dabei, wie bereits erwähnt, recht groß (etwa 15 cm) und besitzt einen gezähnten Blattrand. Wie bei den meisten Gehölzen für den Schatten, ist auch das Laub der Hortensie eher dunkelgrün gefärbt.

Das eigentliche Highlight der Gartenhortensie ist jedoch nicht der Blattschmuck, sondern die opulent wirkenden Blüten. Diese erscheinen ab Juni endständig, also an den Triebspitzen der Pflanze. Sie sind rosa bis blau und in allen möglichen Tönen dazwischen gefärbt, wobei die Färbung stark von PH-Wert des Bodens abhängig ist und somit auch verändert werden kann (was jedoch nicht über nacht geschieht…).

Durch die prächtigen Blüten und ihren eher mächtigen Habitus, ist die Gartenhortensie eigentlich für eine solitäre Pflanzung im Einzelstand prädestiniert, allerdings haben auch größere Gruppen ihren Reiz, vor allem in klassischen Bauerngärten. Gepflanzt werden kann sie hier entweder im Beet, aber auch im Kübel und obwohl sie besonders gerne den Schatten und Halbschatten mag, kommt sie auch in der Sonne sehr gut zurecht. Hier steigt allerdings der Wasserbedarf, was man sehr gut an erschlaffenden Blättern erkennen kann: Lässt die Gartenhortensie die „Öhrchen“ hängen, ist es höchste Zeit zu gießen!

Ansonsten ist die Gartenhortensie sehr pflegeleicht: Sie muss im Prinzip nicht zurückgeschnitten werden, es sei denn, sie wird Ihnen zu groß. Auch die Blütenstände sollte man nach Möglichkeit so lange wie möglich an der Pflanze belassen, schließlich zieren sie auch noch im verblühten Zustand. Nach dem Schnitt können die alten Blüten übrigens hervorragend getrocknet und für die heimische Dekoration genutzt werden.


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