Die Japansegge – Carex hachijoensis ‚Evergold‘

Die Japansegge – Carex hachijoensis ‘Evergold’

Ein wunderschönes Gras für den Schatten ist die Japansegge Carex hachijoensis ‚Evergold‘. Diese Segge aus der Familie der Sauergräser macht allerdings nicht nur im Japanischen Garten eine gute Figur, sondern lässt sich hervorragend in fast jeden Garten integrieren, wo sie durch ihren schönen Blattschmuck ein echter Blickfang ist. Ein besonders guter Effekt wird hier erzielt, indem man das Gras in Gruppen von etwa 5 bis 10 Pflanzen pro m² pflanzt.

Die Japansegge ist ein typisches horstbildendes Gras, dessen Blätter eine Höhe von etwa 30 cm erreichen. Dabei sind die Grashalme bogig überhängend und recht schmal, was dem Blatt eine sehr filigrane und elegante Form verleiht. Zudem sind die linealischen Blätter mit einem breiten, hellgelben bis leicht cremefarbenen Mittelstreifen versehen, was die schlanke Form der Blätter noch unterstreicht und sehr dekorativ wirkt.

Die Blüte der Japansegge ist aus gartengestalterischer Sicht eher zu vernachlässigen, das sie eher unscheinbar und im Laub versteckt ist, wodurch sie eigentlich nur aus der Nähe betrachtet richtig zur Geltung kommt (Was nicht heissen soll, das sie nicht der Betrachtung Wert oder gar häßlich sei!) Sie erscheint relativ früh im Jahr und sieht aus, wie eine typische Ähre eben aussieht.

Für eine besonders effektive Gestaltung benötigt man, wie bereits erwähnt, einen schattigen Standort und etwa 5 bis 10 Pflanzen pro m². Das Substrat sollte hier nährstoffreich und frisch sein, das heisst es sollte nie ganz austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass sein. Im Optimalfall ist das Substrat außerdem leicht sauer, denn das gefällt Carex hachijoensis ‚Evergold‘ besonders gut. Je besser hier übrigens der Standort gewählt wird, desto schöner wird sich der Blattschmuck der Pflanze entwickeln.

An einem geeigneten Platz entwickelt sich eine Gruppe Japanseggen zu einem wunderschönen Flächen- und Bodendecker, entweder im Schatten größerer Gehölze oder im Beet auf der Nordseite. Besondere Pflegemaßnahmen sind eigentlich nicht nötig, nur für ausreichend Nährstoffe sollte gesorgt sein. Auch ein Rückschnitt im Winter ist nicht nötig, da die neuen Blätter die alten im Frühjahr überwuchern.


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