Die Warzige Berberitze – Berberis verruculosa

Die Warzige Berberitze - Berberis verruculosa

Eine dankbare Pflanze für Schatten und dunklere Standorte im Garten ist die Warzige Berberitze, botanisch auch als berberis verruculosa bekannt. Sie stammt aus der Familie der Sauerdorngewächse (Berberidaceae) und ist bei Gärtner vor allem wegen ihrer Robustheit und Anspruchslosigkeit beliebt, was nicht nur den Standort, sondern auch die Pflege der Pflanze betrifft. Zudem hat sie allerdings auch einen ansprechenden Habitus und sieht toll aus:

Die Warzige Berberitze ist ein Kleinstrauch bis Strauch, der maximal 2 Meter groß wird, in der Regel findet man im Garten jedoch eher Pflanzen von etwa einem Meter Höhe. Dabei ist der Habitus sehr dicht, mit aufrecht stehenden Stämmchen und überhängenden Seitentrieben, wodurch die Pflanze oftmals ebenso breit wie hoch wächst. Besonders äuffällig an den Trieben ist gelbliche Rinde, welche mit dunklen Warzen gezeichnet ist. Außerdem bemerkt man die Dornen der Berberitze meist recht schnell, die zu dritt zusammenstehen und etwa 2 cm lang werden…

Der Kontakt mit den Dornen ist äußerst unangenehm und das gilt auch für das immergrüne Laub von Berberis verruculosa: Es ist eiförmig geformt, allerdings am seitlichen Blattrand meist recht stark gewellt, sodass von weitem ein rautenförmiger Eindruck entsteht. Dazu sitzt an der Spitze des Blattes ein kleiner Stachel, der zusammen mit den Dornen der Triebe alle unliebsamen Besucher dem Garten fern hält. Durch diesen Umstand, den kompakten, dichten Wuchs und die gute Schnittverträglichkeit ist die Warzige Berberitze perfekt als Heckenpflanze für Sonne und Schatten geeignet.

Die Blüten der Pflanze sind zwar klein, dennoch sehr hübsch anzusehen, sie erscheinen zum Ende des Frühlings, bzw. zu Beginn des Sommers. Es handelt sich hierei um gelb gefärte Einzelblüten, die etwas größer als 1 cm werden. Hier bilden sich im Herbst die Früchte der Pflanze, welche wie kleine, dunkelblaue Beeren aussehen und einen leichten Reif tragen. Jetzt wird auch die leuchtend rote Herbstfärbung des Laubs sichtbar, die meist jedoch nur von vereinzelten Blättern getragen wird.

Die Pflege von Berberis verruculosa ist, wie bereits erwähnt, sehr leicht, zumal die Pflanze in der Regel mit jedem Standort klarkommt und sich auch im Schatten gut entwicklelt. Eine Düngung ist in der Regel nicht nötig, da ein eher nährstoffarmes Sustrat gut vertragen wird, außerdem ist die Pflanze sehr gut schnittverträglich und kann eigentlich jederzeit gestutzt werden.


Kommentar schreiben

Kommentar